Zahnprothesen und Zahnersatz für ein strahlendes Lächeln

Die Gründe für einen Zahnverlust sind vielfältig und betreffen nicht nur Menschen höheren Alters. Unfälle oder Krankheiten, die wie die Parodontose zudem häufig nicht bemerkt werden, können zum Verlust eines oder mehrerer Zähne führen. Aber auch mangelnde Zahnhygiene oder Zahnfehlstellungen gefährden die Gesundheit Ihres Gebisses. Dabei ist ein schönes Gebiss die Grundlage für ein bezauberndes Lächeln, welches einen großen Einfluss auf den Alltag des Menschen hat. Wir drücken mit unserem Lächeln Gefühle und Stimmungslagen aus. Ein breites Lachen bzw. Lächeln gilt als Ausdruck von Selbstbewusstsein und auch Attraktivität. Fehlende Zähne können dies einschränken, für die betroffenen Personen geht somit häufig auch ein Stück Lebensqualität verloren. Zudem muss auch noch ein gesundheitstechnischer Aspekt bedacht werden: fehlende Zähne können langfristig Komplikationen bereiten. So verursacht Zahnverlust zunächst Schmerzen, besteht er länger, kann es zu einem Knochenschwund kommen.

Welche Arten von Zahnprothesen gibt es?

Die erste grundsätzliche Unterscheidung wird zwischen festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz gemacht. Beide Arten der Prothese bieten die Möglichkeit, das natürliche Erscheinungsbild und die Funktionalität des Gebisses wieder voll und ganz herzustellen. Je nach Zustand des noch vorhandenen Zahnbestands, können aber jeweils verschiedene Arten von Ersatz zum Einsatz kommen.
So gehören Kronen, Brücken, Veneers und Implantate zum festsitzenden Zahnersatz. Voll- oder Teilprothesen hingegen zählen zum herausnehmbaren Zahnersatz.

Was versteht man unter einer Zahnbrücke?

Wie der Name schon erahnen lässt, erinnert der Aufbau einer Zahnbrücke an den einer Brücke über einen Fluss. Bei einer Lücke im Zahn wird diese durch einen Zahnersatz geschlossen, welcher die gesunden Nachbarzähne als Pfeiler nutzt. Diese dienen letztlich zur Stabilisierung und Befestigung des Zahnersatzes und können ähnlich wie eine Krone beschliffen werden. Dabei kann nicht nur ein fehlender Zahn ersetzt werden, es können Zahnlücken mit bis zu vier Zähnen ausgeglichen werden. Ähnlich wie bei den Kronen, unterscheidet man auch bei den Brücken mehrere Variationen, je nach Material oder Aufgabe. Die Vorteile einer Brücke bestehen in ihrer langen Haltbarkeit und den guten Ergebnissen im Bezug auf Kau- und Sprachfunktion. Dabei ist es möglich, eine Brücke herausnehmbar oder fest zu gestalten.

 

 

Welche Arten eine Zahnbrücke gibt es?

Zumeist wird eine Unterscheidung zwischen der sogenannten Teilkronenbrücke und einer Vollkronenbrücke vorgenommen. Erstere kommt dann zum Einsatz, wenn die Pfeilerzähne überwiegend gesund sind. Die Brücke wird dementsprechend nur an einem kleineren Teil des Zahns angebracht. Der Nachteil ist, dass dadurch auch die Stabilität der Brücke eventuell verringert wird. Im Gegensatz dazu wird eine Vollkronenbrücke dann eingesetzt, wenn die Pfeilerzähne bereits stark in ihrer Substanz geschädigt sind. Eine besondere Art der Brücke stellt die Implantatbrücke dar. Diese wird verwendet, sobald mehr als drei Zähne direkt nebeneinander fehlen. In einem ersten Schritt werden Implantate verankert, auf die, nach der Einheilungszeit von mehreren Monaten, die Zahnbrücke angebracht wird.

Welche Nachteile hat eine Zahnbrücke?

Durch das Schleifen an den Nachbarzähnen geht gesunde Zahnsubstanz verloren, dies steigert zudem das Infektionsrisiko. Ein weiteres Problem stellt möglicher Knochenschwund dar. Da der Kieferknochen der ersetzten Zähne nicht belastet wird, baut sich dieser gegebenenfalls nach und nach ab. Dies hat seine Ursache in der Belastung der Brücke, die aber in erster Linie auf den Pfeilerzähnen liegt.

Wann kommen Vollprothesen zum Einsatz?

Galten Vollprothesen vor einigen Jahren noch als Nonplusultra des Zahnersatzes, so greift man heutzutage eher auf anderen Methoden zurück. Dennoch kann auf eine Vollprothese zurückgegriffen werden, nämlich bei einem kompletten Zahnverlust und zurückgegangener Knochensubstanz. Wichtig ist bei einer Prothese die Haftung auf dem Zahnfleisch, es muss ein exakter Abdruck des Kiefers vorgenommen werden. Teilweise unterscheidet sich die Verträglichkeit der Patienten mit Vollprothese deutlich. In einigen Fällen treten Sprach- und Kauprobleme auf.

Was versteht man unter Inlays?

Kariesschädigungen in den Kauflächen von Backenzähnen lassen sich ideal mit Inlays beheben. Darunter versteht man sogenannten Einlagefüllungen, welche durch einen Zahnabdruck exakt an die defekte Stelle angepasst werden. Hierzu wird an der defekten Stelle des Zahns eine Aussparung geformt, in welche später das Inlay perfekt hineinpassen soll. Durch den Abdruck des Zahns kann eine Gussform für das schlussendliche Inlay erstellt werden. Je nach verwendetem Material, zumeist Keramik oder Gold, kann der behandelnde Zahnarzt das Inlay auch farblich an den natürlichen Zahn anpassen. Inlays sind somit optisch sehr unauffällig. Auch im Bezug auf die Haptik berichten Patienten überwiegend positiv über die Inlays. So lässt sich kaum einen Unterschied zu natürlichen Zähnen während dem Sprechen, Essen und Schlucken feststellen.
Angebracht wird das Inlay letztlich mit einem Zahnarztkleber bzw. einem Befestigungszement. Die Haltbarkeit beträgt letztlich circa 10 Jahre und damit deutlich länger als eine herkömmliche Amalgamfüllung.

Welche Vorteile bietet eine Krone als Zahnersatz?

Der Begriff Zahnkrone bezieht sich auf den oberen Teilbereich des natürlichen Zahns. Die künstliche Zahnkrone ersetzt dabei die Funktion ihres natürlichen Gegenparts und dient dem Schutz des verbleibenden Zahns. Eine Krone kann somit immer dann zum Einsatz kommen, sobald ein Zahn verletzt ist oder vollständig fehlt. Dabei ist es möglich, die Krone auf die bestehende Wurzel oder, falls diese nicht mehr genug Halt bietet, auf eine künstliche Wurzel zu setzen. Zur Befestigung wird bei Metallkronen auf einen medizinischen Zement zurückgegriffen. Keramikkronen hingegen können mit einem Kunstkleber angebracht werden. Beim Einsatz einer künstlichen Krone ersetzt diese die natürliche Schicht der Zahnkrone. Sie kann als eine Kappe betrachtet werden, die den sichtbaren Teil eines Zahns umhüllt und schützt. So erreicht man, dass ein stark beschädigter Zahn in seiner Größe und Stärke wiederhergestellt wird. Die anatomische Form wird dabei so weit wie möglich der natürlichen Zahnkrone angeglichen. Eine Krone ist dann sinnvoll, wenn die Beschädigung des Zahns nicht mehr durch eine Zahnfüllung oder ein Inlay behoben werden kann.

 

Welche Arten von Zahnkronen gibt es?

Zahnkronen lassen sich noch in mehrere Unterkategorien einteilen, die sich zumeist durch ihre Funktion, Material oder Größe unterscheiden. Die am häufigsten verwendete Art der Kronen ist die sogenannten Ersatzkrone. Sie ersetzt die natürliche Zahnkrone bei einer großen Beschädigung. Ist der harte und feste Zahnschmelz verloren gegangen, wird eine Schutzkrone verwendet, die das weiche Zahnbein vor Verletzungen schützt. Zudem können Teil- und Vollkronen zum Einsatz kommen, je nach Größe der Beschädigung an der Zahnfläche. Ein häufig diskutiertes Thema ist das verwendete Material der Krone. Je nach Sichtbarkeit können unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen. Eine Verblendkrone kann mit einer zahnfarbenen Schicht überzogen werden, besteht darunter aber aus Metall. Eine Metall- oder Vollgusskrone wiederum wird häufig im Bereich der Backenzähne verwendet. Sie ist zumeist aus Metall, teilweise mit einer Goldlegierung gefertigt. Der Vorteil ist, dass sie sehr stabil und lange haltbar ist. Das auffällige Material wird aber gerne an schlecht einsehbaren Stellen im Mundraum verwendet.

Welche Nachteile hat eine Krone?

Ein Nachteil der Krone ist, dass für das Anbringen ein Teil der gesunden Zahnsubstanz beschliffen werden muss. Zudem ist die Krone, insbesondere der Rand am Zahnfleisch, besonders pflegeaufwändig. Weiterhin kann sich Karies erneut relativ leicht bilden, falls die Krone nicht exakt passend gefertigt wurde.

Welche Arten des herausnehmbaren Zahnersatzes gibt es?

Der herausnehmbare Zahnersatz existiert als Voll- und Teilprothese. Sind eigene Zähne in ausreichendem Maße vorhanden, werden Teilprothesen eingesetzt, die an den gesunden Zähnen verankert werden. Die herausnehmbaren Prothesen benötigen eine besondere Art der Befestigung, wodurch sich mehrere Unterkategorien ergeben.

Kombinierter Zahnersatz (Teleskoptechnik)

Die sogenannte Teleskopprothese wird mit Teleskopkronen auf den Zähnen befestigt, diese sind aber nicht herausnehmbar und bleiben fest verankert. Der Zahnersatz selbst wird auf diese Kronen geschoben und kann somit auch einfach wieder entnommen werden. Die Reinigung erfolgt relativ einfach, zudem ist diese Art der Prothese optisch unauffällig und fügt sich gut in das natürliche Gesamtbild ein. Nachteilig ist diese Form der Prothese, da natürliche Zähne beschliffen werden müssen.

Geschiebetechnik

Bei der Geschiebetechnik werden zunächst auch Kronen auf die an die Zahnlücke angrenzenden Zähne gesetzt. Anschließend wird an die herausnehmbare Prothese und an die Kronen jeweils eine Art Schiene angebracht. Beim Einsetzen der Prothesen werden diese beiden Schienen ineinandergeschoben. Hierdurch entsteht ein starker Halt, die Prothese lässt sich zudem gut reinigen und ist optisch unauffällig.

 

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